Branchennachrichten

Welche Arten von Präzisionsgussverfahren gibt es?

2026-01-07

1.Sandguss

Sandguss ist heute das am weitesten verbreitete Gießverfahren in der Gießereiindustrie. Es gilt für verschiedene Materialien, einschließlich Eisen- und Nichteisenlegierungen. Es können Gussteile im Bereich von mehreren zehn Gramm bis hin zu mehreren zehn Tonnen oder sogar noch mehr hergestellt werden. Der Nachteil des Sandgusses besteht darin, dass nur Gussteile mit relativ einfachen Strukturen hergestellt werden können. Auch hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit weist es eine relativ schlechte Leistung auf. Der größte Vorteil des Sandgusses sind die geringen Produktionskosten. Beim Formen stehen sowohl manuelles als auch maschinelles Formen zur Verfügung. Das manuelle Formen eignet sich für Einzelstücke, Kleinserien und große Gussteile mit komplexen Formen, die mit Formmaschinen nur schwer herzustellen sind. Es bietet große Flexibilität und erfordert geringe Erstinvestitionen in die Ausrüstung. Maschinelles Formen kann die Oberflächengenauigkeit und Maßgenauigkeit von Gussteilen erheblich verbessern und die Produktkonsistenz gewährleisten, erfordert jedoch relativ hohe Investitionen in Ausrüstung und Formen.

2.Feinguss

Feinguss hat eine lange Geschichte und ist ein hochpräzises Gussverfahren. Da Feingussteile in der Regel komplexe Strukturen und klare Konturen aufweisen, eignet sich dieses Verfahren nicht für die Herstellung großer Gussteile. Dieser Prozess erfordert komplexe Abläufe und seine wichtigsten Prozessparameter sind nicht einfach genau zu steuern. Mittlerweile sind die verwendeten und verbrauchten Formmaterialien relativ teuer, sodass die Gesamtproduktionskosten hoch sind. Die herausragenden Vorteile des Feingusses sind jedoch die hohe Maßhaltigkeit und die hervorragende Oberflächengüte der Gussteile. Die Gussteile können nahezu ohne Nachbearbeitung verwendet werden. Es eignet sich für die Herstellung kleiner Teile mit komplexen Formen, hohen Präzisionsanforderungen oder Teilen, die mit anderen Verarbeitungsmethoden schwer zu formen sind. Zu den typischen Anwendungen gehören Turbinentriebwerksschaufeln, Präzisionskomponenten für medizinische Geräte, kleine Strukturteile für die Luft- und Raumfahrt sowie hochwertige Hardwareteile.

3. Druckguss

Druckguss ist ein hocheffizientes und hochpräzises Gussverfahren. Es zeichnet sich durch hohe Maßgenauigkeit, hohe Produktionseffizienz und hervorragende Oberflächenqualität aus. Es eignet sich für die Massenproduktion dünnwandiger Teile mit komplexen Strukturen und wird häufig in Bereichen wie Autoteilen, elektronischen Kommunikationsgeräten und Haushaltsgerätezubehör eingesetzt. Druckguss ist ein Gießverfahren, bei dem flüssiges Metall unter dem Druck eines Niederdruckgases gleichmäßig in den Formhohlraum gefüllt und dann abgekühlt und zu Gussteilen erstarrt wird. Niederdruck-Kokillenguss wurde ursprünglich hauptsächlich zur Herstellung von Gussteilen aus Aluminiumlegierungen eingesetzt. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Verfahrenstechnik hat sich der Anwendungsbereich weiter erweitert und es können nun Gussteile mit höheren Schmelzpunkten wie Kupferguss, Eisenguss und Stahlguss hergestellt werden. Zu den Vorteilen von Druckgussteilen gehören außerdem eine hohe Maßhaltigkeit, stabile mechanische Eigenschaften und eine hohe Wiederholhäufigkeit der Stützformen. Diese Faktoren können die Stückkosten der Massenproduktion effektiv senken. Zu den gängigen Druckgussmaterialien gehören Aluminiumlegierungen, Zinklegierungen und Magnesiumlegierungen. Sie können die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Branchen an Teilefestigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Leichtbauweise erfüllen.

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